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STRAFRECHT

OHNE MEINEN ANWALT SAGE ICH NICHTS ...

Was nach einem abgedroschenen Werbeslogan klingt, ist in Wirklichkeit zentraler Ausgangspunkt jeder juristisch fundierten Strafverteidigung. Das verfassungsrechtlich garantierte Aussageverweigerungsrecht gilt sowohl für den Betroffenen im Bußgeldverfahren als auch für den Beschuldigten im Strafverfahren. Eine vernünftige Vertretung des Betroffenen/Beschuldigten durch seinen rechtlichen Beistand wird ebenfalls darauf aufbauen, eine Einlassung zur Sache erst dann abzugeben, wenn die Ermittlungsakte eingesehen werden konnte. Diese „richtige“ Vorgehensweise steht oftmals im vollständigen Gegensatz zum inneren Drang des Mandanten als Betroffener/Beschuldigter gegenüber den aufnehmenden Polizeibeamten unmittelbar Angaben zu machen, weil er innerlich das Gefühl hat, in seinem Fall wäre es unter Umständen besser, nicht zu schweigen, sondern gleich einige „klärende Dinge“ von sich zu geben. Aus Sicht des Strafverteidigers hingegen gibt es die klare Erkenntnis: Derartiges Verhalten ist nie richtig und führt umgekehrt dazu, dass in den meisten Fällen später eine erfolgreiche Strafverteidigung nicht mehr stattfinden kann – für Ermittlungsbehörden und Bürger im Sinne einer hohen Aufklärungsrate erfreulich, für den einzelnen Betroffenen/Beschuldigten indes unerwünscht.

Was oft übersehen wird: Als Betroffener/Beschuldigter können zu jedem späteren Zeitpunkt noch Erklärungen und Einlassungen abgegeben werden, nach dem die Ermittlungsakte eingesehen wurde. Alleine daraus, dass der Betroffene/Beschuldigte zunächst von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch macht, können später keine Nachteile für ihn entstehen.
Soweit Sie als Betroffener im Bußgeldverfahren oder Beschuldigter im Strafverfahren einen Anhörungsbogen der Polizei erhalten, tun Sie daher zunächst nichts anderes, als einem der Strafverteidiger in unserem Hause diesen Anhörungsbogen auszuhändigen und eine Strafprozessvollmacht zu unterschreiben. Nach Erhalt der Ermittlungsakte wird dann das weitere Vorgehen gemeinsam besprochen.

Wir vertreten selbstverständlich auch Opfer von Straftaten sowohl im Strafverfahren selbst, in dem wir als Zeugenbeistand fungieren oder für das Opfer Nebenklage erheben. Gleichzeitig helfen wir bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen / Schmerzensgeldansprüchen für Opfer von Straftaten oder Gewalttaten (auch im Bereich der Sexualstraftaten).

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